Binaries

BinariesBinaries sind u.a. Usenet Dateien, die in Newsgroups zum Download enthalten und die nicht textbasiert sind; z.B.: Filme, Musik, Spiele, Videos oder PDF-Dateien.

Dateien im Binärformat sind auch Bestandteile in Computerprogrammen. Sie regeln die Verarbeitung der Daten hinsichtlich Ausführung, Speicherung und Ablaufoptimierung. Diese Dateien können mit herkömmlichen Text-Editoren nicht dargestellt werden.

Um eine verständliche Begriffsbestimmung durchzuführen, könnte man Bild- und Audiodateien oder komplette Computerprogramme als typische Beispiele für Binärdateien heranziehen, die a) jeden beliebigen Bytewert annehmen können und die b) Prozessorbefehle enthalten. Die daraus entstehenden Dateien sind Bestandteil von kompilierten (zusammentragen, aufhäufen) Programmen, die einfach als sogenannte Binaries bezeichnet werden. Den o.g. Bytewerten stehen die textbasierenden Dateien von Quelltexten gegenüber.

Erkennbar sind Binärdateien an ihren überwiegend nicht lesbaren Zeichen, sofern die Dateninhalte mit einem Texteditor angezeigt werden sollen. Ihre eigentliche Aufgabe besteht in der strukturellen Organisation von Dateien, orientieren sich dabei an den Anforderungen der Verarbeitung. Außerdem lassen Binärdateien die optimale Speicherung von Datenfeldern zu. Auch direkt ausführbare Programme werden in aller Regel als die Abfolge binärer Daten und nach dem Prinzip von Bitmustern gespeichert, im Fachjargon auch als „Binärcodes“ bezeichnet.

Die Informationsdichte von Binaries ist wesentlich höher als bei reinen Textdateien. Ihr Speicherbedarf ist weitaus geringer, während sich Binärdateien wesentlich schneller laden lassen. Man spricht auch von 8-Bit-Zeichensätzen, deren mit einem Texteditor nicht lesbaren Steuerzeichen die ASCII-Werte von 0 bis 31, die lesbaren Zeichen hingegen die Werte von 32 bis 126 enthalten. Nicht generell gelten Steuerzeichen als Binärdateien, etwa bei Befehlen wie Zeilenvorschub, Wagenrücklauf, Seitenumbruch oder Tabulator.

Binaries bleiben beim Austausch über verschiedene Plattformen ( z.B. zwischen Windows, Mac oder Linux) hinweg zwar unbeschädigt; der Datenaustausch aber wird erschwert, da Binärdateien meist in einem systemabhängigen Format programmiert sind. Sollen Binärdateien korrekt dargestellt werden, muss auf spezielle und zweckgebundene Editoren zurückgegriffen werden. Etwa auf Bildbearbeitungseditoren für Fotos oder den bekannten „regedit“-Editor für die Windows-Registrierungsdatenbank. Die unverfälschte Anzeige von Binärdateien gelingt nur mit dem Einsatz zusätzlicher Software aus dem Bereich der Hex-Editoren. Damit lassen sich dann die Bytes beliebiger Dateien als eine Abfolge von Hexadezimalzahlen darstellen und anschließend bearbeiten. Nicht möglich ist damit allerdings die Interpretation von Farbdefinitionen, Tönen oder Computerbefehlen.

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